Das Ziel des Bündnisses Waste2Value
…ist die Verbindung der traditionellen, aus der Schuh- und Textilindustrie stammenden Kompetenzen in Bereichen wie Kleb- und Dichtstoffe,
Kunststoffe und Verbundwerkstoffe mit auf dem Einsatz von Mikroorganismen basierenden Technologien der weißen Biotechnologie, welche in den letzten
Jahren an verschiedenen Forschungseinrichtungen der Region etabliert wurden.
Auf dieser Basis sollen „vom Bioabfall zum Biokunststoff“ Prozesse entwickelt und in Demonstratoren validiert werden, welche
- organische Reststoffe in Plattformchemikalien für
Kunst-, Kleb- und Verbundwerkstoffe umwandeln
(Green Building Blocks, Precursor; Innovationspfad 1),
- aus Reststoffen wertvolle Extraktstoffe für Nahrungsmittel und Kosmetik gewinnen (Innovationspfad 2),
- biobasierte Kunst- und Verbundwerkstoffe herstellen und optimieren (Innovationspfad 3) sowie
- smarte Kunst- und Verbundwerkstoffe unter stofflicher und energetischer Nutzung in Ausgangsprodukte für die erneute Herstellung hochwertiger
Produkte– idealerweise wieder Kunst- und Klebstoffe – recyceln (Innovationspfad 4)
Die dabei unweigerlich entstehenden Nebenprodukte werden optimal stofflich wie auch energetisch verwertet, insb. durch Umwandlung in chemische Energieträger wie z.B. Methan, Methanol oder Butanol sowie in Biomasse.
Damit wird sowohl die Ausnutzung der Rohstoffe verbessert als auch durch die zusätzlichen Erlöse die häufig noch zu hohen Kosten biobasierter Werkstoffe gesenkt.
AKTUELLES
W2V bei Bioökonomie-Workshop dabei
Das Bündnis Waste2Value ist beim ersten Rheinland-Pfalz & Scotland Bioeconomy and Green Chemistry Workshop am 28. und 29. September 2026 an der RPTU in Kaiserslautern vertreten.
Im Rahmen des internationalen Workshops [weiter lesen]