am 6. Februar fand an der Hochschule Kaiserslautern eine gemeinsame Veranstaltung der Ecoliance und dem Verbund Waste2Value statt. Rund 50 Interessierte waren der Einladung gefolgt. Prominentester Gast war Umweltstaatssekretär Michael Hauer, welcher pointiert von den Ergebnissen des Branchendialogs „Zirkuläre Bioökonomie in Rheinland-Pfalz“ berichtete.

Was vor der Veranstaltung noch abstrakt klang, wurde schnell greifbar: Zirkuläre Bioökonomie – das Verwerten, was andere nicht verarbeiten können. Die Referenten füllten den Begriff mit Leben und zeigten auf, wie biogene Reststoffe nicht nur innovativ genutzt werden, sondern auch zu Kosteneinsparungen und weniger Erdölabhängigkeit führen können. Drei Projekte aus dem Waste2Value-Verbund erhielten dabei die Möglichkeit, ihre Lösungswege aufzuzeigen.

  • Tobias Gruben erläuterte die Herausforderung des Recyclings von Verbundwerkstoffen aus Papier und Kunststoff. Im Rahmen des Projektes CelluSep sollen Pilze dabei helfen, Zellulose von Kunststoff und Metall zu trennen.
  • Frau Dr. Eve Menger-Krug gab Einblick in ihre Fortschritte bei der Entwicklung eines „GreenGlue“ für die Landwirtschaft. Mikroalgen sorgen für bessere Haftung von Pflanzenschutzmitteln und für bessere Vitalfunktionen der Pflanzen – ein doppelter Nutzen für Nachhaltigkeit und Effizienz.
  • Frau Prof. Dr. Steinmetz zeigte auf, welche Erkenntnisse sie sich vom Projekt „WasteWater2Packaging“ sie sich für die Gewinnung biobasierter Kunststoffe (PLA/PLB) aus Klär- und Brauereischlämmen erhofft.