Zu Beginn des Jahres ist ein neues Forschungsprojekt aus der W2V-Familie gestartet: WasteWater2Packaging. In diesem Projekt nutzt der Kernpartner RPTU regionale Abwässer als Rohstoff. Ausgewählte Mikroorganismen in Abwasserströmen werden dabei über biotechnologische Verfahren zu Produzenten von Biokunststoffen (sogenannten PHA).

Ziel ist es, Prozesse zu entwickeln, mit denen aus regionalen Abwasserströmen Biokunststoffe gewonnen werden können. Diese Prozesse werden in Demonstrationsanlagen getestet. Auf dieser Grundlage werden durch das Leibniz IVW biobasierte Kunststoffe und Verbundwerkstoffe hergestellt und weiter verbessert. Zusätzlich werden gebrauchte Kunststoffe recycelt und als Rohstoff für neue, hochwertige Produkte genutzt, zum Beispiel für Kanister des Kooperationspartners Dienes Packaging.